Wladimir Kaminer
kam auf Einladung der Sprachschule „Nascha Schkola“ am 30.Mai zuerst nach Odessa,
dann nach Mykolajiw. Das Treffen in Mykolajiw fand am Dienstag, den 31. Mai, in Zentralbibliothek "M. L.
Kropywnyzkyj" statt.
Zu dem Treffen kamen Journalisten, die Mitglieder der
Deutschen Gemeinde in Mikolajiw, die Studenten von Tschrenomorskij Petro Mohyla
Universtität und die Studenten der Universität „Ukraine“.
Für viele Besucher war dies der erste Kontakt mit den Werken dieses
Schriftstellers. Wladimir Kaminer war in Mikolajiw zum ersten Mal, aber viele
kannten ihn bereits von seinen Büchern – Wladimir Kaminer hat bisher mehrere Bücher verfasst, die in viele Sprachen übersetzt wurden.
Sein erstes Buch „Russendisko“ wurde verfilmt
und im Frühjahr 2012 kam der in die deutschen Kinos.
Katerina
Tetenko, Leiterin der Sprachschule „Nascha Schkola“, Alexander Pronkevich,
Dekan der philologischen Fakultät an der Petro Mohyla Universität, und Rayk
Olhöft, DAAD-Lektor in Mykolajiw, haben Wladimir
Kaminer den Zuhörern vorgestellt und dankten für seinen Besuch.
Wladimir
Kaminer las präsentiert
ausgewählte Szenen aus seinem Debüterzählband „Russendisko“ und seinem letzten
gebundenes Buch „Liebesgrüße aus
Deutschland“. Es war sehr
interessant, wie er es vorlas, weil er es wirklich mit Mimik und Gestik gemacht
hat. Er ist ein sehr interessanter Schriftsteller. Er
schreibt mit Witz auf eine eigene Weise und berührt grundlegende Themen. Ja, klar, er kommt aus Russland und wohnt in
Berlin. Er wohnt seit Jahren in Deutschland. Seine Vorstellung von beiden Ländern
macht vielen neugierig.
Am
Ende des Treffens haben die Zuhörer die Fragen gestellt, die von ihm mit
Ausdauer beantwortet wurden. Er hat den Studenten lebhaft über seinen beruflichen Werdegang erzählt, über Literaturtreffen
in Berlin, wie das Leben in Berlin heute
aussieht, hat berichtet, dass er aus seiner Heimat bewusst ausgewandert ist,
weil es ihm sehr neugierig war, nachdem die Grenzen in Russland geöffnet worden
waren, zu reisen und die Welt zu sehen.
Den Alltag im
heutigen Deutschland so hautnah zu erleben, das war für die Besucher ein
bewegendes Erlebnis, das bleibende Erinnerungen hinterlässt.
Es war ein sehr spannender und auch lustiger Nachmittag
und es war eine Ehre, einen berühmten deutschen Schriftsteller in der
Ukraine zu Besuch zu haben.
Wir danken Wladimir Kaminer dafür, dass er uns diese
Lesung schenkte.
Das Ereignis
ist eine gemeinsame Initiative von deutscher Sprachschule „Nascha Schkola“ in
Odessa und mit der Unterstützung von
Deutscher Botschaft und Deutschem
Akademischen Austauschdienst (DAAD) in der Ukraine. Es wurde in Kooperation mit Tschernomorskij (Schwarzmeer) Petro Mohyla Universität in
Mykolajiw organisiert.
Katerina Mayer



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