Urs
Huber Uri, Im Namen der Hopi…: Brückenbau aus der neunten Dimension /
[notiert von Urs Huber]. Zwelfring. [Pro Werkende Künstler, Zürich],
[Darmstadt] : Synergia, 1. Auflage 2011.
ISBN/Preis: 978-3-939272-38-0 Pp. : EUR 235.00 (DE), EUR 241.60 (AT)
Umfang: 925 S. zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. ; 30 cm, 4030 g
Im
richtigen Zeitpunkt, kurz vor Beginn des Jahres 2012, hat Urs Huber
Uri, der am 11. August 1946 in Altdorf (Schweiz) geborene, heute in
Zürich arbeitende Architekt und Künstler GSMBA, es geschafft, das Buch
der Bücher, eine Zusammenfassung der Geschichte der Menschheit und des
Universums mit Ausblick in die Zukunft, zusammenzustellen und
herauszugeben.
925
Seiten, vollbepackt mit bedeutendsten Informationen, scheinen zwar sehr
viel und für den Leser zunächst unzumutbar, unüberschaubar wuchtig und
schwer verdaulich. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine
Zusammenfassung auf knappstem Raum und um den gelungenen Versuch, das
Puzzle der Unendlichkeit zu einem fassbaren, für den Menschen
anschaulichen und lesbaren Bild zusammenzustellen.
Ein
nahezu unmöglich erscheinender Kraftakt des Autors und Kunstschaffenden
Urs Huber Uri fordert in der konkreten Form des nun vorliegenden
Universalwerks den Leser heraus, diesen Kraftakt nachzuvollziehen und
mit all seinen Sinnen, die ihm zur Verfügung stehen, zu erfassen. Der
unbändige Wille des Werk- und Kunstschaffenden verlangt vom Rezipienten
sehr viel, zumal das „normale“ Denken in den gewohnten drei Dimensionen
nicht ausreichend ist, Inhalt und Aussagen der neuen Bibel der
Menschheit, worum es sich minimal hier handeln dürfte, zu erfassen. Der
Lohn für den Wagemut, sich mit diesem Werk auseinanderzusetzen, ist
jedoch hoch, gibt dem Lesenden und Schauenden zumindest ein erhebendes
Gefühl, den Geheimissen des Lebens und der Menschheit Wort für Wort,
Satz für Satz, Seite um Seite, Bild um Bild ein kleines Stück
näherzukommen. Nicht die momentane Tagesform, die Intelligenz und
Intellektualität des Lesers sind entscheidend bei der Aufnahme des
Stoffes, sondern das Gefühl und die Seele, die er bereit ist zu
investieren in den Versuch, neue Dimensionen in sich selbst und in
seiner Umwelt zu erkennen.
Vorweg und um Missverständnisse auszuräumen: Urs Huber Uri ist kein
Verschwörungstheoretiker. Das Buch ist eine Mischung zwischen
stringenter, nachvollziehbarer Wissenschaft und filigranster, minutiös
ausgestalteter Kunst, eine Gratwanderung zwischen diesen beiden für
Huber zeitlebens wichtigen Darstellungsformen, die sich auf jeder Seite
dieses Buches begegnen, sich ideal ergänzen und so zu Lösungen führen,
die der Wissenschaft oder der Kunst im Alleingang nicht gelingen könnte.
Urs Huber Uri hat nach wissenschaftlichen Kriterien Architektur
studiert und angewendet bis ihm ein Schlüsselerlebnis im Jahre 1969, die
Begegnung mit Indianern aus dem Stamm der Hopi, insbesondere mit dem
verantwortlichen Führer dieses Stammes, Weisser Bär, Herz und Seele
geöffnet haben, weniger mit dem Verstand zu denken, sondern mehr mit der
Seele zu fühlen.
Dieser
Begegnung ist es zu verdanken, dass Urs Huber Uri einerseits mit
wissenschaftlicher Akribie und andererseits mit seiner umfassendsten
künstlerischen Seele begann, in Vergessenheit geglaubte und längst
verschollene Begebenheiten, Tatsachen, Ereignisse und Zusammenhänge
aufzuspüren, zu erforschen und aufzuzeichnen. Das (vorläufige) Ergebnis
dieses Such- und Reifeprozesses ist das nun vorgelegte Werk. Das
Faszinierende daran ist, dass Urs Huber Uri nie und nichts einfach
behauptet; er lässt dem Leser völligen Freiraum, erweist sich als
geduldiger und verständnisvoller Lehrer. Überzeugt vom Inhalt und der
Bedeutung seiner Aussagen sieht er voraus, dass individuell so viel
geschluckt und verdaut wird, wie es der Einzelne seinem Verständnis und
seiner Seele entsprechend zu verarbeiten vermag.
Die
Erforschung der nahezu vergessenen, oft auch zerstörten Geheimnisse der
Vergangenheit und ihre Tradierung in die Zukunft ist mitunter der Zweck
dieses Buches. Es beinhaltet jedoch durchaus auch Sprengstoff im
wahrsten Sinne des Wortes; gäbe es noch einen Index der verbotenen
Bücher, würde diesem Werk diese Ehre höchstwahrscheinlich zuteil, da es
Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und insbesondere die „handelsüblichen“
Glaubenslehren in hochanständiger und gemässigter Form - jedoch
grundsätzlich - in Frage stellt.
Explizit
damit rückt das Buch der Aktualität zeitlich und räumlich sehr nahe,
sind doch gerade in der heutigen Zeit Systemmängel unübersehbar geworden
und brodelt es in nahezu jeder Ecke unseres Planeten. Urs Huber Uri
bietet Verständnisbildung und Lösungen an, wie der moderne Mensch die
Zukunft meistern kann und wird. „200 Jahre Aufklärung sind genug“, bis
anhin praktizierte Formen der Demokratie erweisen sich als nicht mehr
gangbar, der Grad der „ungünstigen“ Güterverteilung auf diesem Planeten
hat Masse angenommen, die nicht mehr tolerierbar sind, die
Schulwissenschaften aller Couleurs sind in ihrem Erkenntnisstand an
Grenzen angelangt und erkennen mehr und mehr, dass Kernaussagen auf
Irrtümern beruhen. Wenn die Menschheit weiterbestehen soll, wird es
unumgänglich sein, dass gravierende Änderungen im Denken, Fühlen und
Handeln jedes Einzelnen stattfinden werden.
Das
Buch von Urs Huber Uri zeigt überraschende, unkonventionelle
Lösungsansätze auf. Das Abenteuer Mensch und Universum zu einem
glücklichen Ausgang zu führen, ist das zentrale Anliegen dieses
wissenschaftlich und künstlerisch anspruchsvollen Werks.
11-12-2011/Erwin Feurer
Fortsetzung der Rezension folgt.
Weitere Informationen finden Sie unter http://commediavisionag.blogspot.com/
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