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Montag, 27. August 2012

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)


Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Seit seiner Gründung im Jahr 1925 hat der DAAD über 1,5 Millionen Akademiker im In- und Ausland unterstützt. Er wird als Verein von den deutschen Hochschulen und Studierendenschaften getragen. Seine Tätigkeit geht weit über die Vergabe von Stipendien hinaus: Der DAAD fördert die Internationalisierung der deutschen Hochschulen, stärkt die Germanistik und deutsche Sprache im Ausland, unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau leistungsfähiger Hochschulen und berät die Entscheider in der Bildungs-, Aussenwissenschafts- und Entwicklungspolitik.


 Das Budget stammt überwiegend aus Bundesmitteln verschiedener Ministerien, vor allem des Auswärtigen Amtes, von der Europäischen Union sowie von Unternehmen, Organisationen und ausländischen Regierungen. In Bonn befindet sich die Zentrale, außerdem unterhält der DAAD ein Hauptstadtbüro in Berlin, dem auch das renommierte Berliner Künstlerprogramm angegliedert ist. Ein Netzwerk von Außenstellen und Informationszentren hält Kontakt zu den wichtigsten Partnerländern auf allen Kontinenten und berät vor Ort.

Mit mehr als 250 Programmen hat der DAAD im Jahr 2011 rund 70.000 Deutsche und Ausländer rund um den Globus gefördert. Das Angebot reicht vom Auslandssemester für junge Studierende bis zum Promotionsstudium, vom Praktikum bis zur Gastdozentur, vom Informationsbesuch bis zum Aufbau von Hochschulen im Ausland. Die internationalen Aktivitäten deutscher Hochschulen unterstützt der DAAD durch Marketingdienstleistungen, Publikationen, Veranstaltungen und Fortbildungen.

DAAD-Stipendien in Russland

Die DAAD-Programme lassen sich fünf strategischen Zielen zuordnen:
  • Ausländische Nachwuchseliten für einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in Deutschland gewinnen und möglichst lebenslang als Partner erhalten
  • Den deutschen Forschungs- und Führungsnachwuchs an den besten Plätzen der Welt im Geiste von Toleranz und Weltoffenheit qualifizieren
  • Die Internationalität und Attraktivität der deutschen Hochschulen fördern
  • Die Germanistik und deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an ausländischen Universitäten stärken
  • Die Entwicklungsländer des Südens und Reformstaaten im Osten beim Aufbau leistungsfähiger Hochschulsysteme unterstützen
Detaillierte Informationen können Sie dem Jahresbericht oder dem DAAD-Faltblatt entnehmen.


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Mittwoch, 22. August 2012

Edgar Seibel "Odyssee des galaktischen Kriegers"

   Wir schreiben das Jahr - so oder so ähnlich beginnen die Geschichten aus der Zukunft. Mann oder Frau reisen von einem Planet zum anderen, durchqueren unbekannte Galaxien auf der Suche nach dem Ursprung allen Seins. Tauchen Sie mit uns ein in die Abenteuer von Phil Segler, dem Chef des Polizeiteams des Universums, der bei dem immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse schier unlösbare Aufgaben zu bewältigen hat. Zur Seite stehen ihm Wesen unterschiedlichster Gestalt und Herkunft, aus allen Regionen des Universums. Mit Esprit und Intelligenz kämpfen sie gegen Schurken, Mörder, Magier- "Odyssee des galaktischen Kriegers" - eine gelungene spannende Story zwischen Science-Fiction und Science-Fantasy.

Freitag, 29. Juni 2012

Wladimir Kaminer in der Ukraine zu Besuch

Wladimir Kaminer kam auf Einladung der Sprachschule „Nascha Schkola“ am 30.Mai zuerst nach Odessa, dann nach Mykolajiw. Das Treffen in Mykolajiw  fand am Dienstag, den 31. Mai,  in Zentralbibliothek "M. L. Kropywnyzkyj" statt.  
Zu dem Treffen kamen Journalisten, die Mitglieder der Deutschen Gemeinde in Mikolajiw, die Studenten von Tschrenomorskij Petro Mohyla Universtität und die Studenten der Universität „Ukraine“.
Für viele Besucher war dies der erste Kontakt mit den Werken dieses Schriftstellers. Wladimir Kaminer war in Mikolajiw zum ersten Mal, aber viele kannten ihn bereits von seinen Büchern – Wladimir Kaminer hat bisher mehrere Bücher verfasst, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Sein erstes Buch „Russendisko“  wurde  verfilmt und im Frühjahr 2012 kam der in die deutschen Kinos.  
Katerina Tetenko, Leiterin der Sprachschule „Nascha Schkola“, Alexander Pronkevich, Dekan der philologischen Fakultät an der Petro Mohyla Universität, und Rayk Olhöft, DAAD-Lektor in Mykolajiw, haben Wladimir Kaminer den Zuhörern vorgestellt und dankten für seinen Besuch.
Wladimir Kaminer las präsentiert ausgewählte Szenen aus seinem Debüterzählband „Russendisko“ und seinem letzten gebundenes Buch „Liebesgrüße aus Deutschland“.  Es war sehr interessant, wie er es vorlas, weil er es wirklich mit Mimik und Gestik gemacht hat. Er ist ein sehr interessanter Schriftsteller. Er schreibt mit Witz auf eine eigene Weise und berührt grundlegende Themen.  Ja, klar, er kommt aus Russland und wohnt in Berlin. Er wohnt seit Jahren in Deutschland. Seine Vorstellung von beiden Ländern macht vielen neugierig.
Am Ende des Treffens haben die Zuhörer die Fragen gestellt, die von ihm mit Ausdauer beantwortet wurden. Er hat den Studenten lebhaft über seinen beruflichen Werdegang erzählt, über Literaturtreffen in Berlin, wie das Leben in Berlin heute aussieht, hat berichtet, dass er aus seiner Heimat bewusst ausgewandert ist, weil es ihm sehr neugierig war, nachdem die Grenzen in Russland geöffnet worden waren,  zu reisen und die Welt zu sehen.
 Den Alltag im heutigen Deutschland so hautnah zu erleben, das war für die Besucher ein bewegendes Erlebnis, das bleibende Erinnerungen hinterlässt.
Es war ein sehr spannender und auch lustiger Nachmittag und es war eine Ehre, einen berühmten deutschen Schriftsteller in der Ukraine zu Besuch zu haben.
Wir danken Wladimir Kaminer dafür, dass er uns diese Lesung schenkte.
Das Ereignis ist eine gemeinsame Initiative von deutscher Sprachschule „Nascha Schkola“ in Odessa und mit der Unterstützung von  Deutscher Botschaft und  Deutschem Akademischen Austauschdienst (DAAD) in der Ukraine. Es wurde  in Kooperation mit Tschernomorskij  (Schwarzmeer) Petro Mohyla Universität in Mykolajiw organisiert. 
Katerina Mayer
Mykolajiw, Ukraine 


Freitag, 30. Dezember 2011

Peter Broell. Gedanken zum Tag

HERZLICH WILLKOMMEN auf meinem Blog. Auf dieser Seite können Sie Gedanken und Informationen zum Tag lesen. - Wenn Sie mehr über den Pionier der Digitalen Kunst PETER BROELL erfahren möchten, dann klicken Sie einfach den Link 'Leben und Wirken' an. Der Link befindet sich auf http://www.broell.blogspot.com/ unten. - Ich freue mich über Kommentare.
http://www.broell.blogspot.com/

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Urs Huber Uri: Brückenbau aus der neunten Dimension

Urs Huber Uri, Im Namen der Hopi…: Brückenbau aus der neunten Dimension / [notiert von Urs Huber]. Zwelfring. [Pro Werkende Künstler, Zürich], [Darmstadt] : Synergia, 1. Auflage 2011.

ISBN/Preis: 978-3-939272-38-0 Pp. : EUR 235.00 (DE), EUR 241.60 (AT)
Umfang: 925 S. zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. ; 30 cm, 4030 g

Im richtigen Zeitpunkt, kurz vor Beginn des Jahres 2012, hat Urs Huber Uri, der am 11. August 1946 in Altdorf (Schweiz) geborene, heute in Zürich arbeitende Architekt und Künstler GSMBA, es geschafft, das Buch der Bücher, eine Zusammenfassung der Geschichte der Menschheit und des Universums mit Ausblick in die Zukunft, zusammenzustellen und herauszugeben.
925 Seiten, vollbepackt mit bedeutendsten Informationen, scheinen zwar sehr viel und für den Leser zunächst unzumutbar, unüberschaubar wuchtig und schwer verdaulich. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine Zusammenfassung auf knappstem Raum und um den gelungenen Versuch, das Puzzle der Unendlichkeit zu einem fassbaren, für den Menschen anschaulichen und lesbaren Bild zusammenzustellen.
Ein nahezu unmöglich erscheinender Kraftakt des Autors und Kunstschaffenden Urs Huber Uri fordert in der konkreten Form des nun vorliegenden Universalwerks den Leser heraus, diesen Kraftakt nachzuvollziehen und mit all seinen Sinnen, die ihm zur Verfügung stehen, zu erfassen. Der unbändige Wille des Werk- und Kunstschaffenden verlangt vom Rezipienten sehr viel, zumal das „normale“ Denken in den gewohnten drei Dimensionen nicht ausreichend ist, Inhalt und Aussagen der neuen Bibel der Menschheit, worum es sich minimal hier handeln dürfte, zu erfassen.  Der Lohn für den Wagemut, sich mit diesem Werk auseinanderzusetzen, ist jedoch hoch, gibt dem Lesenden und Schauenden zumindest ein erhebendes Gefühl, den Geheimissen des Lebens und der Menschheit Wort für Wort, Satz für Satz, Seite um Seite, Bild um Bild ein kleines Stück näherzukommen. Nicht die momentane Tagesform, die Intelligenz und Intellektualität des Lesers sind entscheidend bei der Aufnahme des Stoffes, sondern das Gefühl und die Seele, die er bereit ist zu investieren in den Versuch, neue Dimensionen in sich selbst und in seiner Umwelt zu erkennen.
Vorweg und um Missverständnisse auszuräumen: Urs Huber Uri ist kein Verschwörungstheoretiker. Das Buch ist eine Mischung zwischen stringenter, nachvollziehbarer Wissenschaft und filigranster, minutiös ausgestalteter Kunst, eine Gratwanderung zwischen diesen beiden für Huber zeitlebens wichtigen Darstellungsformen, die sich auf jeder Seite dieses Buches begegnen, sich ideal ergänzen und so zu Lösungen führen, die der Wissenschaft oder der Kunst im Alleingang nicht gelingen könnte. Urs Huber Uri hat nach wissenschaftlichen Kriterien Architektur studiert und angewendet bis ihm ein Schlüsselerlebnis im Jahre 1969, die Begegnung mit Indianern aus dem Stamm der Hopi, insbesondere mit dem verantwortlichen Führer dieses Stammes, Weisser Bär, Herz und Seele geöffnet haben, weniger mit dem Verstand zu denken, sondern mehr mit der Seele zu fühlen.
Dieser Begegnung ist es zu verdanken, dass Urs Huber Uri einerseits mit wissenschaftlicher Akribie und andererseits mit seiner umfassendsten künstlerischen Seele begann, in Vergessenheit geglaubte und längst verschollene Begebenheiten, Tatsachen, Ereignisse und Zusammenhänge aufzuspüren, zu erforschen und aufzuzeichnen. Das (vorläufige) Ergebnis dieses Such- und Reifeprozesses ist das nun vorgelegte Werk. Das Faszinierende daran ist, dass Urs Huber Uri nie und nichts einfach behauptet; er lässt dem Leser völligen Freiraum, erweist sich als geduldiger und verständnisvoller Lehrer. Überzeugt vom Inhalt und der Bedeutung seiner Aussagen sieht er voraus, dass individuell so viel geschluckt und verdaut wird, wie es der Einzelne seinem Verständnis und seiner Seele entsprechend zu verarbeiten vermag.
Die Erforschung der nahezu vergessenen, oft auch zerstörten Geheimnisse der Vergangenheit und ihre Tradierung in die Zukunft ist mitunter der Zweck dieses Buches. Es beinhaltet jedoch durchaus auch Sprengstoff im wahrsten Sinne des Wortes; gäbe es noch einen Index der verbotenen Bücher, würde diesem Werk diese Ehre höchstwahrscheinlich zuteil, da es Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und insbesondere die „handelsüblichen“ Glaubenslehren in hochanständiger und gemässigter Form - jedoch grundsätzlich - in Frage stellt.
Explizit damit rückt das Buch der Aktualität zeitlich und räumlich sehr nahe, sind doch gerade in der heutigen Zeit Systemmängel unübersehbar geworden und brodelt es in nahezu jeder Ecke unseres Planeten. Urs Huber Uri bietet Verständnisbildung und Lösungen an, wie der moderne Mensch die Zukunft meistern kann und wird. „200 Jahre Aufklärung sind genug“, bis anhin praktizierte Formen der Demokratie erweisen sich als nicht mehr gangbar, der Grad der „ungünstigen“ Güterverteilung auf diesem Planeten hat Masse angenommen, die nicht mehr tolerierbar sind, die Schulwissenschaften aller Couleurs sind in ihrem Erkenntnisstand an Grenzen angelangt und erkennen mehr und mehr, dass Kernaussagen auf Irrtümern beruhen. Wenn die Menschheit weiterbestehen soll, wird es unumgänglich sein, dass gravierende Änderungen im Denken, Fühlen und Handeln jedes Einzelnen stattfinden werden.
Das Buch von Urs Huber Uri zeigt überraschende, unkonventionelle Lösungsansätze auf. Das Abenteuer Mensch und Universum zu einem glücklichen Ausgang zu führen, ist das zentrale Anliegen dieses wissenschaftlich und künstlerisch anspruchsvollen Werks.
11-12-2011/Erwin Feurer
Fortsetzung der Rezension folgt.
Weitere Informationen finden Sie unter http://commediavisionag.blogspot.com/